Kinderfeuerwehr
Hallo liebe Kinder,
endlich ist es soweit.
Die Feuerwehr Barnstorf möchte nun endlich die Kinderfeuerwehr gründen und lädt euch dazu zu ihrem ersten Gruppennachmittag ein.
Wann?
ab dem 04. Februar 2010, jeden Donnerstag von 15:30Uhr bis 17:00 Uhr
Wo?
Feuerwehrhaus Barnstorf
Bürgerweide 2
Wer?
Alle Kinder zwischen sechs und neun Jahren aus der Samtgemeinde Barnstorf
Wir möchten mit Euch basteln,
spielen,
Ausflüge unternehmen,
Umweltschutz betreiben,
die Welt der Feuerwehr kennenlernen
und vieles, vieles mehr.
Wir freuen uns auf Euren Besuch.
Weitere Informationen: Sabrina Wilms Tel.: 05442/991553 Mobil: 0176/21303629 eMail: kinderfeuerwehr@ff-barnstorf.de
Das Diepholzer Kreisblatt berichtete am 08.02.2010 mit folgendem Artikel über unseren ersten Gruppennachmittag:
Das Diepholzer Kreisblatt berichtete am 31.12.2009 mit folgendem Artikel über unser Vorhaben:
Ortsfeuerwehr Barnstorf bemüht sich um Nachwuchs / Spaß in der Gruppe
Eine Feuerwehr für Kinder
Barnstorf – (sp) · Die Ortsfeuerwehr Barnstorf geht neue Wege in der Nachwuchsförderung. Im kommenden Jahr soll eine Kinderfeuerwehr ins Leben gerufen werden, in der sich Jungen und Mädchen schon frühzeitig mit dem Brandschutz vertraut machen können. Ein entsprechendes Konzept liegt bereits auf dem Tisch. Doch bevor der Startschuss fällt, müssen die Verantwortlichen zunächst die rechtlichen Rahmenbedingungen schaffen.
In der Kinderfeuerwehr sollen Jungen und Mädchen unter zehn Jahren auf spielerische Weise mit dem Brandschutz vertraut gemacht werden. Dazu würde sich auch ein Blick auf die Fahrzeuge und Ausstattung anbieten.
„Die immer größer werdende Anzahl von Vereinen, Clubs und sonstigen Institutionen macht es für eine Einrichtung wie die Feuerwehr notwendig, den potenziellen Nachwuchs schon sehr frühzeitig für sich zu gewinnen. Erfahrungen aus der Vergangenheit haben gezeigt, dass es kontraproduktiv ist, an der Jugendfeuerwehrarbeit interessierte Kinder unter zehn Jahren aufgrund ihres zu geringen Alters einfach abzulehnen“, erklärt stellvertretender Jugendfeuerwehrwart Tobias Aumann.
Der 25-jährige Barnstorfer hat sich in den vergangenen Monaten intensiv mit der Planung einer Kinderfeuerwehr beschäftigt und weiß um die Bedeutung der Nachwuchsarbeit. Es sei wichtig, die Menschen schon in jungen Jahren anzusprechen und nicht bis zum möglichen Eintritt in die Jugendfeuerwehr zu warten. Der Großteil der Kinder werde sich nämlich bis zum Erreichen der Altersgrenze schon eine andere Freizeitbeschäftigung gesucht haben. Wichtig sei es, der rückläufigen Zahl an Neuaufnahmen in der Jugendfeuerwehr entgegen zu wirken und den Fortbestand der aktiven Abteilung langfristig zu sichern.
Die Kinderfeuerwehr richtet sich an Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis zwölf Jahren aus der Samtgemeinde Barnstorf. Als Betreuer sollen neben engagierten Kameraden aus der Ortsfeuerwehr auch Personen eingesetzt werden, die nicht selbst aktives Mitglied der Feuerwehr sind. „Erste Sondierungen haben ergeben, dass sich ausreichend viele Leute für eine solche Tätigkeit bereit erklären würden“, freut sich Aumann.
Die Gruppennachmittage und andere Veranstaltungen sollen überwiegend im Jugendraum des Feuerwehrhauses in Barnstorf stattfinden. Die Aktivitäten sollen vorwiegend darauf ausgerichtet sein, das Gruppen- und Teamverhalten sowie die Sozialkompetenz der Kinder zu fördern und sie auf spielerische Art und Weise auf eine Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr vorzubereiten.
„Auf tiefgreifende feuerwehrtechnische Ausbildung soll bewusst verzichtet werden, da die Kinder für diesen Themenkomplex schlichtweg noch zu jung sind und dies Aufgabe der Jugendfeuerwehr bleiben sollte“, sagt der stellvertretende Jugendfeuerwehrwart. Die Kinder sollten aber regelmäßig die Chance bekommen, unter fachkundiger Aufsicht die Feuerwehrfahrzeuge anzuschauen oder mit der Kübelspritze zu spielen, um den Bezug zur Materie „Feuerwehr“ aufzubauen und zu erhalten. So sei es gewährleistet, dass die Kinder auf altersgerechte Art und Weise Interesse an der Feuerwehrarbeit bekämen.
Ein Fragezeichen steht zurzeit noch hinter der Finanzierung, auch wenn sich die Kosten in Grenzen halten. So ist weder Dienstbekleidung noch sonstige Ausrüstung gefordert. Die Gelder werden hauptsächlich für günstige Utensilien wie beispielsweise Bastelmaterial benötigt. Eine Möglichkeit wäre die Gründung eines Fördervereins oder auch die finanzielle Unterstützung durch Sponsoren.
Nach dem bereits erfolgten positiven Ratsbeschluss zur Satzungsänderung muss die Ortsfeuerwehr nun auf die Veröffentlichung im Amtsblatt warten, damit die neue Satzung in Kraft treten kann. Erst wenn dies erfolgt ist, können die Initiatoren in die heiße Phase der Gründung gehen. „Wir können deshalb noch keine Aussagen darüber machen, wann es Informations- und Gründungsveranstaltungen gibt. Wir werden die Öffentlichkeit aber rechtzeitig informieren“, erklärt Aumann.



